Viktor Röthlin

21.11.2011 - die etwas andere rangliste

Der ING New York City Marathon 2011 ist Geschichte. Herzlichen Dank für alle Glückwünsche und Gratulationen. Nach einer Woche Ferien im Big Apple und einer Teilnahme am Manhattan-Shopping-Marathon bin ich nun wieder zurück in der Schweiz. Zurück mit grosser Motivation für das Olympiajahr. Mein Rennen in New York hat mir aufgezeigt, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin. Lief ich doch ab dem neunten Kilometer im Alleingang. Und wenn man meine Meilensplits anschaut, dann konnte ich mein Tempo ziemlich stabil durchziehen. Klar war die zweite Streckenhälfte langsamer als die Erste. Dies ist aber auf die Streckenführung zurück zu führen. Denn in New York ist der zweite Teil deutlich welliger. Darauf lässt sich aufbauen.
 
Das Rennen bei Olympia wird aber sicherlich nicht einfach werden. In den letzten sechs Monaten ging  ein Erdbeben durch die Marathonwelt. Siegerzeiten unter 2h06’ sind zur Regel geworden. Insbesondere die jungen Kenianer scheinen keine Grenzen mehr zu kennen. So ist die Siegerzeit von Geoffrey Mutai von 2h05’05“ auf dem welligen Kurs in New York schlicht unglaublich. Wäre Geoffrey am selben Tag in Berlin oder Frankfurt gelaufen, dann hätte es ein grösseres Erdbeben gegeben. Und man müsste die Rekordbücher neu schreiben. Christian Brünger hat kürzlich in der Sonntagszeitung diese Entwicklung gut umschrieben. Die grossen Verlierer sind wir Europäer. Wurden wir doch in den letzten Jahren im Jahresschnitt deutlich langsamer. Durch die vielen schnellen Zeiten aus Afrika, sind wir nur noch Statisten. Da kann man als Athlet froh sein, dass bei Olympia pro Land nur deren drei Läufer pro Disziplin zugelassen sind!
 
In der Marathonlaufszene der Frauen sieht es übrigens ganz anders aus. Dort ist die Dominanz der Afrikanerinnen noch nicht so erdrückend. Zudem entschied der Weltleichtathletikverband an der WM in Daegu, dass nur gelaufene Zeiten in reinen Frauenrennen in die Rekordbücher geschrieben werden. Paula Radcliffe wehrte sich dann aber erfolgreich, dass diese Regel erst für künftige und nicht für zurückliegende Rennen gilt. Kurz und gut, ihr Weltrekord wird wohl noch eine Weile bestand halten. Obwohl sie bei ihrem Weltrekordlauf zwei männliche Pacemaker zur Seite hatte.
 
Nach einer kurzen Pause hat bei mir nun wieder der Trainingsalltag begonnen. Wenn alles gut läuft, würde ich gerne vor Olympia nochmals einen Marathon laufen. Die nächsten Trainingswochen werden mir aber aufzeigen, ob dies möglich ist. Dieser Marathon müsste auf alle Fälle früh im Jahr stattfinden. Eine Rückkehr Ende Februar nach Tokyo, wo ich im 2008 meine persönliche Bestzeit lief, ist also denkbar. Vielleicht werde ich zudem sogar an einem der stimmungsvollen Weihnachtsläufe in der Schweiz zu sehen sein. Solche Rennen könnten mithelfen, möglichst bald wieder in Fahrt zu kommen. Entscheiden wird aber mein Körper, ob mein Name auf einer dieser Ranglisten erscheinen wird. Eine etwas andere Rangliste erhielt ich diese Tage noch aus New York zugemailt:
 
1. Geoffrey Mutai, KEN $130,000 + 70,000i
 2. Emmanuel Mutai, KEN $65,000 + 70,000i
 3. Tsegaye Kebede, ETH $40,000 + 70,000i
 4. Gebre Gebremariam, ETH $25,000 + 40,000i
 5. Jaouad Gharib, MAR $15,000 + 40,000i
 6. Meb Keflezighi, USA $10,000 + 30,000i
 7. Abdellah Falil, MAR $7,000 + 10,000i
 8. Mathew Kisorio, KEN $5,000 + 10,000i
 9. Ezkyas Sisay, ETH $2,000 +  5,000i + 5,000^
10. Ed Moran, USA $1,000
11. Viktor Röthlin, SUI
12. Abdelkabir Saji, MAR
13. Juan Luis Barrios, MEX
14. Teklu Tefera Deneke, ETH $4,000^
15. Bobby Curtis, USA
16. Tesfaye Assefa Dube, ETH $3,000^
17. Abdelaaziz Atmani, MAR
18. Bado Worku Merdessa, ETH $2,000^
19. Fikadu Lemma, ETH $1,000^
20. Rens Dekkers, NED
21. John Beattie, GBR
22. Antonio Sousa, 41, POR $3,000m
23. Daniel Daly, PER
24. Francis Corrigan, USA
25. Antonio Santi, ITA
26. Hermann Achmuller, 40, ITA $2,000m
27. Giorgio Calcaterra, ITA
28. Gianluca Bonanni, 40, ITA $1,000m
29. Alberto Mosca, ITA
30. Michael Arnstein, USA

Kurz und gut, unter den 47'000 Startenden am New York City Marathon, war ich der Erste der kein Preisgeld mehr erhielt. Oder anders gesagt, ich war zu langsam, zu jung oder wohne am falschen Ort ;-)
 
Ich wünsche einen schönen Wochenstart!
Viktor

06.11.2011 - röthlin überzeugte in New york

Viktor Röthlin gelang beim New York Marathon erstmals seit seinem Goldlauf an den Europameisterschaften 2010 in Barcelona wieder eine solide Leistung. Der Obwaldner lief in der US-Metropole in 2:12:26 Stunden auf Rang 11. Geoffrey Mutai (Ken) siegte in Rekordzeit.

Der 37-jährige Röthlin verfehlte seine hochgesteckte Zielsetzung einer Top-Ten-Klassierung bloss um 40 Sekunden. Gleichwohl bildet das Resultat für den Schweizer Rekordhalter eine grosse Genugtuung. Vor einem Jahr hatte er in New York nach einer ungenügenden Vorbereitung aufgegeben, und auch diesen Frühling in London hatte er enttäuscht. Dieser Lauf nun stimmt
ihn für die Olympischen Spiele 2012 in London zuversichtlich. Es ist ein Schritt vorwärts auf dem Weg zurück zu seinen erfolgreicheren Tagen. Die Rechnung, die er mit New York noch offen hatte, ist beglichen.

"Es war das erwartet harte Rennen. Ich habe es durchgestanden, zum Schluss dank harter Kopfarbeit", sagte Röthlin. "New York zeigt mir, dass ich wieder an mich glauben darf. Wenn ich 2:16 gelaufen wäre, hätte ich mir ein paar Grundsatzfragen stellen müssen", fügte er hinzu. Röthlin vermutet, dass seine Zeit von New York einem Wert von 2:10 Stunden auf einem flachen Parcours
entsprechen würde.

Zoom: ING New York City Marathon 2011

Der Schweizer war den Lauf in konstant hohem Tempo angegangen. Die drei ersten 5-km-Abschnitte
durchmass er jeweils in 15:15 Minuten. Die Halbmarathon-Marke passierte Röthlin als 14. in 1:04:42 Stunden. Er war zu diesem Zeitpunkt 15 Sekunden schneller unterwegs als im Jahr 2005, als er den 7. Schlussrang belegt hatte. Auf dem zweiten Streckenabschnitt machte Röthlin zwar drei Ränge gut, doch im Vergleich zu 2005 büsste er noch eine Minute ein. Vor sechs Jahren, als der Obwaldner in New York seine internationale Karriere lanciert hatte - danach folgten ein
kompletter Medaillensatz an Welt- und Europameisterschaften, ein Olympiadiplom und zwei hochkarätige Schweizer Rekorde - war er in der Endabrechnung 42 Sekunden schneller durch die Betonschluchten von New York gelaufen.

2011 war der Schweizer allerdings auch ein Opfer des Rennverlaufs. Bereits vor dem zehnten Kilometer lief er ohne Unterstützung, 2005 liess er sich vom Feld bis in die zweite Rennhälfte ziehen. Die zwei Afrikaner, die ihn begleiteten, leisteten keine Führungsarbeit. Bei Rennkilometer 35 bot sich dem Schweizer die Chance, sich dem vorpreschenden Ed Moran (USA) anzuhängen. Der Amerikaner verfügte allerdings über mehr Reserven und distanzierte als Zehntklassierter den Schweizer noch um 40 Sekunden.

Ob Röthlin vor seinem letzten grossen Lauf an den Olympischen Spielen nochmals einen Marathon
laufen wird, steht noch nicht fest. New York hat ihm einerseits gezeigt, dass die Tempofestigkeit stimmt, andererseits aber auch offenbart, dass sein Grundspeed für die Weltspitze nicht ganz ausreicht. Er wird im Training bis London viel in den Tempobereich investieren müssen. Die junge Generation schlägt eine Pace an, die Röthlin vor vier Jahren noch nicht für möglich gehalten hätte.

Mutai vor Mutai
Aus internationaler Sicht waren die Kenianer Geoffrey und Emmanuel Mutai zusammen mit der Äthiopierin Firehiwot Dado die grossen Helden. Geoffrey Mutai kassierte 200'000 Dollar: 130'000
für den Sieg, plus 70'000 für den Streckenrekord in 2:05:06. Der 30-Jährige unterbot die Bestzeit aus dem Jahr 2001 um 2:37 Minuten. Geoffrey Mutai hatte bereits im Frühling für Aufsehen gesorgt. Er setzte sich im Boston Marathon auf einer für Rekorde nicht homologierten Strecke in 2:03:02 durch.

Der nicht mit ihm verwandte Emmanuel Mutai stellte seinen Landsmann hinsichtlich der Prämie noch in den Schatten. Als Zweiter des Rennens in 2:06:28 errang er den Sieg in der Wertung für die fünf weltbesten Marathonläufe (New York, London, Berlin, Chicago, Boston) und kassierte allein
hierfür 500'000 Dollar. Hinzu kamen 65'000 Dollar für Platz 2 und 70'000 Zeitbonus. Dritter wurde in 2:07:13 der Äthiopier Tsegaye Kebede, der ebenfalls unter dem alten Streckenrekord blieb.

Bei den Frauen gewann Firehiwot Dado (Äth) in einem dramatischen Rennen in 2:23:15 Stunden. Die kenianische Halbmarathon-Weltrekordhalterin Mary Keitany war wie die Feuerwehr losgesaust und hatte zwischenzeitlich einen Vorsprung von 2:20 (!) Minuten auf ihre Verfolgerinnen. Bei der Halbmarathon-Marke befand sie sich sogar auf Weltrekordkurs. Doch ihre Taktik schlug fehl. Kurz vor dem Ziel wurde sie von einem Duo eingeholt und hatte im Endspurt keine Kraft mehr.

42. New York City Marathon (42,195 km/47'000 Teilnehmer)
Männer: 1. Geoffrey Mutai (Ken) 2:05:06 (Streckenrekord, bisher Tesfaye Jifar/Äth 2:07:43/2001). 2. Emmanuel Mutai (Ken) 2:06:28. 3. Tsegaye Kebede (Äth) 2:07:14. 4. Gebre Gebremariam (Äth) 2:08:00. 5. Jaouad Gharib (Mar) 2:08:27. 6. Meb Keflezighi (USA) 2:09:13. 7. Abdellah Falil (Mar) 2:10:35. 8. Mathew Kisorio (Ken) 2:10:58. 9. Ezkyas Sisay (Äth) 2:11:04. 10. Ed Moran (USA) 2:11:46. 11. Viktor Röthlin (Sz) 2:12:26. - Ferner: 105. Christian Belz (Sz) 2:33:36.

Frauen: 1. Firehiwot Dado (Äth) 2:23:15. 2. Buzunesh Deba (Äth) 2:23:19. 3. Mary Keitany
(Ken) 2:23:38. 4. Ana Dulce Felix (Portugal) 2:25:40. 5. Kimberley Smith (Neus) 2:25:46. 6. Caroline Cheptonui Kilel (Ken) 2:25:57.

Behindertensport. Rollstuhl: 1. Masazumi Soejima (Jap) 1:31:41. - Ferner: 4. Heinz Frei (Sz) 1:37:24. 5. Marcel Hug (Sz) 1:38:42. - Frauen: 1. Amanda McGrory (USA) 1:50:24. - Ferner: 7. Edith Wolf-Hunkeler (Sz) 2:01:04.

Hans Leuenberger, Sportinformation, New York

03.11.2011 - Nur noch drei tage bis zum ing new york city marathon

Marathon Europameister Viktor Röthlin ist gestern (2. November 2011) in New York angekommen. Begleitet wird der Schweizer Marathonstar von seinem Physiotherapeuten Daniel Troxler.

Mit New York vertraut – Röthlin beschenkt die Organisatoren
"Bei meinem Frühjahresmarathon in London war die ganze Organisation für mich neu. Hier in New York fühlt es sich wirklich langsam so an, als ob ich nach Hause kommen würde. Ich treffe viele bekannte Gesichter wieder und das komplette Team der Organisatoren umarmt mich zur Begrüssung, freut sich ganz offensichtlich, mich hier zu sehen. Sie kennen meine Geschichten und fragen auch sehr persönlich nach. Das ist schon sehr schön. Ich habe kleine Schweizer Taschenmesser persönlich anschreiben lassen und den wichtigsten Protagonisten hier verteilt. Schliesslich ist ein Mann erst ein Mann, wenn er ein solches Messer bei sich trägt. Die New Yorker haben grosse Freude an den "Swiss Knifes". Zudem kenne ich hier das ganze Wettkampf-Prozedere. Ich weiss wie Warm-up und Transport funktionieren. Das erleichtert vieles und bringt eine willkommene Ruhe.

"Eine erste Besichtigung der wichtigen Teilstrecke im Central Park stimmt mich etwas traurig. Durch den Wintereinbruch in der vergangenen Woche sind rund 1000 Bäume entwurzelt worden. Jetzt sind viele Wege gesperrt und ich mache mir schon etwas Gedanken darüber wie wir Läufer am Sonntag hier überhaupt die Strecke durch den Park finden sollen. Aber auch hier werden die Organisatoren sicher wieder eine Lösung finden."

Der "Stamm-Italiener"
"Überall in der Stadt laufen und trainieren schon laufbegeisterte Menschen. Auch die Restaurants füllen sich und da ist es doch sehr schön, wenn "Roberto“ für uns jeweils einen Tisch reserviert. Der Italiener ist eine Klasse für sich. Nicht nur das Essen ist hervorragend, auch der Service ist perfekt. Anstelle langer Wartezeiten, organisiert er für uns einen ruhigen Tisch.“

Wettkampfmodus baut sich auf
"Seit dem Abschlusstraining am vergangenen Dienstag baut sich nun bei mir die Wettkampfspannung wieder auf. Es beginnt langsam aber stetig der immer gleiche Prozess. Ich tauche in meine eigene Welt ein, wirke oft ein bisschen abwesend und meine Gedanken kreisen jetzt fast ausschliesslich um das Rennen am Sonntag.

Externe Seite: New York City Marathon 2011

Ich bin natürlich schon viel lockerer als früher, aber es ist gut und wichtig jetzt langsam auf "Wettkampfmodus" umzuschalten. Im vergangenen Jahr war es relativ schwierig, so kurz nach dem Europameistertitel erneut den Fokus aufzubauen."

Röthlin’s Ziel
"Die Marathonwelt ist im Umbruch. In Frankfurt und Berlin wurden unglaublich schnelle Zeiten gelaufen. Die Jungs sind heiss und wollen sehr schnell laufen. Aber es fehlt hier der ganz grosse Name. Wer könnte der Nachfolger von Haile Gebrselassie werden? Von den fünf bis acht Topläufern hier hebt sich noch keiner hervor. Ich glaube aber, dass es der schnellste New York-Marathon aller Zeiten werden könnte. Ich habe mich mental darauf eingestellt, dass ich wohl früh mein eigenes Rennen laufen muss und hoffe, dass ich am Schluss dann noch einige überholen kann und das sollte mich dementsprechend beflügeln. Unter diesen Umständen wäre natürlich eine Platzierung unter den Top 10 ein absolut tolles Resultat."

Röthlins Programm bis zum Sonntag, 6. November 2011
Donnerstag: Eine Trainingsstunde im Central Park
Freitag: Medienkonferenzen
Samstag: Lockerer 30-Minuten-Lauf
Sonntag: ING New York City-Marathon

Janine Geigele, Weltklasse Zürich

01.11.2011 - Viktor Röthlin vor dem New York marathon

Der amtierende Europameister freut sich auf den ING New York-Marathon vom 6. November 2011. Dem Obwaldner gelang auf den Tag genau vor sechs Jahren (6. November 2005) im „Big Apple“ mit dem siebten Platz der grosse Karriere-Durchbruch. Nach dem Frühjahrsmarathon in London steht für Viktor Röthlin in wenigen Tagen nun der zweite Saisonhöhepunkt im Jahr 2011 an.

Der 37jährige hat in den vergangenen Monaten sehr hart trainiert und zieht nach dem heutigen Abschlusstraining im Sportzentrum Kerenzerberg folgende Bilanz: „Mein standardisiertes Abschlusstraining auf dem Laufband mit Laktatmessung verlief gut und die Resultate stimmen mich zuversichtlich. Meine Vorbereitungsphase war, bis auf eine etwas hartnäckige Erkältung, wunschgemäss. Ich habe wirklich viel und sehr hart trainiert und ich hoffe nun, dass sich das im „Big Apple“ auszahlen wird.“

Das sehr coupierte Streckenprofil in New York – unter anderem durch den Central Park – kommt dem Schweizer Marathonstar sehr gelegen. „Würden Pacemaker vorne laufen und alle Topleute hätten nur die Zeit im Kopf, wäre das sicher nicht das ideale Rennen für mich. Aber, so erwarte ich quasi ein Meisterschaftsrennen. Das wird aus taktischer Sicht bestimmt sehr interessant und ist auch im Hinblick auf mein nächstes grosses Ziel, die Olympischen Spielen in London 2012, eine ideale Vorbereitung.“

Auf dem Weg nach New York hat Röthlin drei Halbmarathons (21.1km) absolviert:
15. Oktober 2011             Hallwilerseelauf in 1:04:49
25. September 2011         Portugal Half Marathon in 1:04:47
17. September 2011         Greifenseelauf in 1:05:21

Viktor Röthlin‘s bisherige Marathon-Teilnahmen in New York
7.11.2010   Aufgegeben, Gebremariam Gebre gewann in 2:08.14
6.11.2005   7. Platz in 2:11.44

Janine Geigele, Weltklasse Zürich

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